Nach der Deutschen Meisterschaft Ende Juni ist vor der Mannschaftsbildung der Nachwuchsruderer aus Deutschland. In diesem Jahr wurde aber nicht nur eine Mannschaft für die U19-WM in Bulgarien gesucht, sondern erstmalig auch eine Mannschaft für den Coupe de la Jeunesse in Luzern.
Nach einem mehrtägigen Programm in Berlin konnten sich Sofia Tatsis und Helene Siemmsen (beide DHuGRC) für den weiblichen Skullbereich qualifizieren, während Lynn Bäcker (RVW) und Richard Christopers (DHuGRC) jeweils einen Platz im Achter erreichen konnten. Conner Markowski (RCFH) wurde für den männlichen Skull-Bereich noch nachnominiert. Für das Trainerteam wurde Nando Schmidt (DHuGRC) für die Juniorinnen Doppelvierer und Charlotte Hebbelmann (LRV Hamburg) für den Mixed
Achter nominiert.
Nach einer kurzen, aber intensiven Vorbereitung in Potsdam ging es für die kleine Nationalmannschaft mit dem Bus Richtung „Göttersee“ in Luzern. An der geschichtsträchtigen Regattastrecke trafen die deutsche Nationalmannschaft auf 15 weitere Nationen aus ganz Europa.
Die Veranstaltung wurde mit dem Rennen des Mixed Achter am Freitagnachmittag eröffnet. Unter der Leitung von Charlotte Hebbelmann wurde das erste Rennen der Veranstaltung mit einem Sieg vor Frankreich und Italien deutlich gewonnen und gab damit einen ersten Einblick auf das Können dieser Mannschaft.
Der Coupe de la Jeunesse folgt einem ähnlichen Rennplan wie der BalticCup. Am Vormittag wurden jeweils ein getoster Vorlauf ausgefahren, wonach die Finalläufe am Nachmittag gesetzt wurden. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag gab es für alle Rennen eine Siegerehrung.
Im weiblicheren Skull-Bereich konnte sich im Doppelvierer Sofia Tatsis sowohl Samstag als auch Sonntag gegen die Konkurrenz durchsetzen und geht mit Trainer Nando Schmidt mit Doppel-Gold nach Hause. Helene Siemmens konnte im Doppelzweier einmal Gold und einmal Bronze gewinnen.
Im weiblichen Riemen-Bereich musste sich Lynn Bäcker gleich zweimal gegen Great Britain und Italien geschlagen geben und geht mit Doppel-Bronze nach Hause.
Im männlichen Skull-Bereich wurde Conner Markowski im Doppelzweier eingesetzt, gegen die harte Konkurrenz auf dem Göttersee konnte er sich gleich zweimal für das A Finale qualifizieren.
Im männlichen Riemen-Bereich hatte sich Richard Christophers einen Platz im Achter ergattern können, leider konnte er in Luzern aus gesundheitlichen Gründen nicht an den Start gehen.
Insgesamt konnte die Deutsche Mannschaft bei ihrer Premiere Platz 4 in der Länderwertung belegen.
Für alle Teilnehmer war dies eine gute Möglichkeit internationale Luft zu schnuppern und die ersten Erfahrungen auf internationalem Gewässer zu sammeln.