Wenn die Zukunft des Rudersports nach Hamburg kommt
An diesem Wochenende wird die Dove-Elbe erneut zum Treffpunkt des deutschen Nachwuchsleistungssports.
Zur 2. Internationalen DRV-Junioren-Regatta kommen vom 5. bis 7. Juni 2026 insgesamt 1.017 Athletinnen und Athleten aus 182 Vereinen nach Hamburg-Allermöhe. Mit 271 Rennen, 1.279 Bootsmeldungen und 248 Vorläufen gehört die Veranstaltung erneut zu den größten und wichtigsten Junioren-Regatten Deutschlands.
Wer an diesem Wochenende in Allermöhe startet, kämpft nicht nur um Siege und Medaillen. Für viele Athletinnen und Athleten geht es um die nächsten Schritte auf dem Weg zu den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften und zur U19-Weltmeisterschaft in Plovdiv.
Dass Hamburg dabei inzwischen eine besondere Rolle spielt, ist kein Zufall.
Mit dem neuen Bundesstützpunkt, dem European Rowing Development Centre und einer Regattastrecke, die internationalen Anforderungen gerecht wird, hat sich der Standort in den vergangenen Jahren sichtbar entwickelt. Heute treffen hier leistungsstarke Nachwuchsarbeit, moderne Infrastruktur und internationale Vernetzung zusammen.
Und auch sportlich blickt Hamburg auf erfolgreiche Wochen zurück.
Hamburgs Nachwuchs mit Rückenwind aus Brandenburg
Auch sportlich blickt Hamburg auf erfolgreiche Wochen zurück. Bei den U19-Europameisterschaften in Brandenburg stellte der Landesruderverband Hamburg mit sieben Athletinnen und Athleten das zweitgrößte Landesverbandsaufgebot Deutschlands hinter Nordrhein-Westfalen.
Vier Sportlerinnen und drei Sportler aus dem ARV Hanseat, dem Ruderverein Wandsbek und der RG Hansa vertraten die Hamburger Farben auf internationaler Bühne. Begleitet wurden sie von den Trainern Friedrich Dunkel (ARV Hanseat) und Friedrich Kaiser (RV Wandsbek).
Mit Gold, Silber, einem vierten Platz und weiteren starken Finalplatzierungen kehrten die Hamburger Talente von den Europameisterschaften zurück. Nun richtet sich der Blick auf die nächsten wichtigen Schritte in Richtung U19-Weltmeisterschaft in Plovdiv.
Mit Oskar Müller (RV Wandsbek), Kaya Wölk, Maria Pesch, Charlotte Paulat und Yoan Ivanov (ARV Hanseat), Henrik Möller (RG Hansa) sowie Lynn Bäcker (RV Wandsbek) gehen gleich mehrere EM-Teilnehmer*innen in Hamburg an den Start. Für sie wird die Internationale DRV-Junioren-Regatta zu einem wichtigen Gradmesser im Rennen um die begehrten Plätze in den WM-Booten des Deutschen Ruderverbandes.
Doch nicht nur die EM-Starter*innen stehen im Fokus. Bereits bei der Kölner Junioren-Regatta haben zahlreiche Nachwuchsathlet*innen gezeigt, dass mit ihnen im weiteren Saisonverlauf zu rechnen ist. Entsprechend hoch dürfte die Leistungsdichte auf der Dove-Elbe ausfallen.
Auch die U17 macht Lust auf mehr
Nicht nur die U19 sorgt für Vorfreude.
Auch Hamburgs U17-Achter haben zuletzt starke Ausrufezeichen gesetzt. Sowohl der Juniorinnen-Achter als auch der Junioren-Achter des AAC/NRB gewannen bei der Kölner Junioren-Regatta ihre gesetzten Läufe.
Nun wollen beide Boote zeigen, dass diese Leistungen keine Momentaufnahme waren.
Mehr als eine Regatta
Die Internationale DRV-Junioren-Regatta steht für Spitzensport, Nachwuchsförderung und Gemeinschaft.
Mehr als 100 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sorgen gemeinsam mit internationalen Kampfrichter*innen, modernster Zeitmessung, Livestream-Angeboten und dem Food Village dafür, dass sich Athlet:innen, Trainer*innen und Besucher*innen in Hamburg willkommen fühlen.
Auf dem Wasser treffen die besten Nachwuchsruderinnen und Nachwuchsruderer Deutschlands aufeinander. An Land kommen Vereine, Familien, Trainer*innen und Rudersportbegeisterte zusammen. Genau diese Mischung macht die besondere Atmosphäre der Regatta in Allermöhe aus.
Drei Tage Rudersport. Drei Tage Leistungssport. Drei Tage Zukunft.
Wir freuen uns auf spannende Rennen, große Emotionen und viele starke Momente an der Dove-Elbe.