ADAMS ACHT: Als aus Außenseitern Olympiasieger wurden
Eine Mannschaft, an die kaum jemand glaubt. Ein Trainer, der den Rudersport mit neuen Ideen revolutioniert. Und ein Ziel, das größer scheint als alles, was dieses Team bisher gewagt hat.
Mit ADAMS ACHT kommt am 17. September 2026 eine der bedeutendsten Geschichten des deutschen Rudersports auf die große Leinwand. Der Kinofilm erzählt, wie Karl Adam in den 1950er-Jahren in Ratzeburg aus unterschiedlichen Athleten eine Mannschaft formte, die bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom für eine Sensation sorgte: Der Deutschlandachter gewann Gold – als Außenseiter und nach einem dramatischen Endspurt.
Doch ADAMS ACHT erzählt weit mehr als eine Erfolgsgeschichte. Der Film handelt von Vertrauen, Disziplin und Zusammenhalt. Von Menschen, die lernen müssen, ihre Unterschiede zu überwinden und sich aufeinander zu verlassen. Und von einem Trainer, dessen unkonventionelle Methoden den Rudersport nachhaltig verändern sollten.
Rudern so nah wie selten zuvor
Für die Dreharbeiten kehrte die Filmproduktion an einen der Orte zurück, an denen diese Geschichte tatsächlich begann: an den Küchensee in Ratzeburg. Sechs Wochen wurde gedreht, zwölf Drehtage verbrachte das Team vollständig auf dem Wasser. Das olympische Finale von Rom entstand dort, wo Karl Adams Mannschaft einst trainierte.
Um die Welt des Ruderns in den 1950er- und 1960er-Jahren möglichst authentisch wiederaufleben zu lassen, wurden fünf historische Achter in monatelanger Handarbeit restauriert. In den Booten saßen nicht nur Schauspieler, sondern auch erfahrene Ruderinnen und Ruderer aus Deutschland, der Slowakei und Tschechien – darunter Deutsche Meister und Olympiasieger. Kameras direkt an den Booten und ganz nah an den Athleten sollen die Kraft, Geschwindigkeit und Präzision des Ruderns auf eine Weise erlebbar machen, wie man sie im Kino bislang kaum gesehen hat.
Auch Klaus Bittner, der letzte noch lebende Ruderer des Goldachters von 1960, besuchte die Dreharbeiten am historischen Ort. Damit begegneten sich am Küchensee nicht nur Film und Sport, sondern auch Vergangenheit und Gegenwart.
Die Rolle des Karl Adam übernimmt Oliver Masucci. An seiner Seite spielen unter anderem Felix Kammerer, Svenja Jung, Heino Ferch, Axel Milberg, Leonard Kunz und Nick Romeo Reimann. Regie führte Hannu Salonen.
Für die Ruderfamilie ist ADAMS ACHT deshalb mehr als ein Sportfilm. Es ist eine Geschichte über das, was unseren Sport bis heute ausmacht: das gemeinsame Arbeiten an einem Ziel, gegenseitiges Vertrauen und die Erkenntnis, dass ein Achter nur dann schnell wird, wenn alle bereit sind, im selben Rhythmus alles zu geben.
ADAMS ACHT startet am 17. September 2026 bundesweit im Kino.